Brustimplantate

Kapselbildung bei ’silikonbrüsten‘

Die sogenannten ‚Silikonbrüste‘ werden sehr schnell als „eigen“ erfahren. Doch reagiert der menschliche Körper auf die Einsetzung von Brustimplantaten oder Silikonbrüsten. Die Silikone lösen nämlich Kapselbildung aus, oder die Bildung einer Bindegewebeschicht rund um das Implantat. Dies ist an sich eine normale Reaktion auf jeden Fremdkörper, der eingesetzt wird.

Aus noch unklaren Gründen kann diese Kapsel jedoch dicker werden und sich zusammenziehen. Dies ist medizinisch gesehen harmlos, aber sorgt in 1 bis 5% der Fälle für anormal runde und unnatürlich feste Silikonbrüste. Damit kann auch eine Kalkablagerung einhergehen. Kapselbildung kann also ein Grund sein, um die Kapsel nach einiger Zeit chirurgisch zu entfernen und nötigenfalls das Implantat zu ersetzen.

Sowohl der Typ als auch die Füllung der Prothesen beeinflussen das Risiko auf Kapselbildung. Einerseits führt die Verwendung von glattwandigen Brustprothesen bei 30% der Fälle zu Kapselbildung. Das Risiko wird jedoch auf 7% reduziert, wenn die glattwandigen Silikone unter dem Brustmuskel eingesetzt werden. Mit aufgerauten Silikonen beträgt das Risiko einer Kapselkontraktion nur 2 bis 3%. Bei dieser Art von Brustprothese spielt die Positionierung über oder unter dem Brustmuskel keine Rolle.

Andererseits ist die Gefahr einer Kapselbildung bei Brüsten mit flüssigem Silikon etwas größer als bei mit einem kohäsiven Gel gefüllten Silikonprothesen.

Mit aufgerauten Silikonen, gefüllt mit einem kohäsiven Gel, besteht die geringste Gefahr einer schmerzhaften Kapselbildung. Dies ist folglich die Art der Brustvergrößerung, die von der Klinik Beaucare bevorzugt wird.

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